2. Projektions-Biennale
Bad Rothenfelde
2009 griff die 2. Biennale weiter in den Umraum, projizierte auf den Wasserstrahl einer Fontaine und bezog Reflektoren ein, die sich selbst widerspiegelten.
Zum ersten Mal wurden über knapp 300 Meter hinweg durchlaufende Panoramen auf die große Gradierwand geworfen oder die vorgegebene Architektur durch das Ruderwerk einer Galeere überlagert. Erzählung, Realität, Illusion veränderten das Verhältnis von Projektionsfläche und Bild.
Anknüpfungen an Geschichte und Geografie der Region
(Varusschlacht im Teutoburger Wald),
bildnerische Kommentare zum Salzkristall und dem Salz als Urstoff des Lebens, der mit allen vier Elementen zusammenhängt, die filmische Nahsicht trippelnder Ameisen auf einem abgesägten Baumstamm und immer wieder die Mitwirkung des Gradiergestrüpps in seiner ruppigen Struktur fanden sich zu einer neuen Ausrichtung, einer anderen Erkundung des expandierenden Mediums Projektion.
Teilgenommen haben Luzia-Maria Derks, Ugo Dossi, Mischa Kuball, Marion Niessing,
Xavier de Richemont, Katarina Veldhues / Gottfried Schumacher, Claudia Wissmann.