Das Künstlerpaar bringt etwas Neues, Unerwartetes in die Saline. Am Ende des Gradierwerkes steigt seit Kurzem eine Fontäne aus dem kleinen Ententeich. Katarina Veldhuis und Gottfried Schumacher projizieren auf diesen Wasserflächen in ruhiger Folge menschliche Gesichter. Der bewegte dünne Schleier bildet also den Projektionsgrund.
Jeder Luftzug verweht die Physiognomie und löst ihre Starre in Sprühregen auf, bis die Züge wieder zusammenfinden und sich festigen: ein ständiges Fluktuieren zwischen Entmaterialisierung und Präsenz, die verfließt und verrinnt. Dem Ausschweifen in Symbolik und Metaphern sind keine Grenzen gesetzt. Präsenzaktion.
Jeder Luftzug verweht die Physiognomie und löst ihre Starre in Sprühregen auf, bis die Züge wieder zusammenfinden und sich festigen: ein ständiges Fluktuieren zwischen Entmaterialisierung und Präsenz, die verfließt und verrinnt. Dem Ausschweifen in Symbolik und Metaphern sind keine Grenzen gesetzt. Präsenzaktion.
Beide Künstler wurden 1956 geboren – Katarina Veldhuis in Schüttorf/Niedersachsen, Gottfried Schumacher in Neuerburg/Rheinland-Pfalz.
Beide studierten an der Kunstakademie Münster, u.a. bei Hermann-Joseph Kuhns, und waren Meisterschüler.
Seit 1994 arbeiten sie zusammen. Mit ihrer Licht-
kunst und ihren Projektionen nahmen sie an zahlreichen Kunstereignissen teil.
Sie gehören zu den vielseitigsten und fundiertesten Projektions-
künstlerInnen und erhielten internationale Preise und Stipendien. Beide leben und arbeiten in Nusbaum/ Rheinland-Pfalz.

