Die Künstlerin weitet die Projektionen auf Licht, Farblicht und Lichterglanz aus. Nach der sehr erfolgreichen Installation mit "Katzenaugen" für das Fahrradparkhaus von dem Münsteraner Hauptbahnhof setzt sie jetzt ein Stück der großen Licht schluckenden Schwarzdornwand dem Gefunkel der verschiedensten Reflektoren aus.
Sie hängen an dünnen Fäden im Gezweig und werden tagsüber von der Sonne, nachts von IRC-Lampen gespeist. Jeder Luftzug kann die Lichtspender in den Einfallswinkel drehen, der ihren Widerschein auf die Wand wirft. Bei Wind wird die Wand zum Lichtgewitter.
Sie hängen an dünnen Fäden im Gezweig und werden tagsüber von der Sonne, nachts von IRC-Lampen gespeist. Jeder Luftzug kann die Lichtspender in den Einfallswinkel drehen, der ihren Widerschein auf die Wand wirft. Bei Wind wird die Wand zum Lichtgewitter.
Luzia-Maria Derks wurde 1959 in Goch am Niederrhein geboren.
An der Kunstakademie Münster studierte sie bei dem Aachener Bildhauer Professor Joachim Bandau und dem Totalkünstler Professor Timm Ulrichs, bei dem sie das Meister- schülerjahr absolvierte.
Seit 2001 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin, wobei Licht in Verbindung mit Architektur in vielen ihrer Arbeiten eine wichtige Rolle spielt. Sie bedient sich unterschiedlicher künstlerischer Verfahren und Techniken, von der Arbeit mit Ton und Metall, über Fotografie und Film bis hin zur Verarbeitung vor- gefundener oder scheinbar wertloser Materialien. Hier sei an die Pillenblister- fenster erinnert, die sie für das Uniklinikum Münster und das Kunsthaus Kannen schuf.
