Geschichte

Geschichte

Als im Jahr 2004 die familiengeführte Unternehmensgruppe heristo ag ihren Firmensitz nach Bad Rothenfelde verlegte, entwarf der Firmeninhaber Heinrich W. Risken, angeregt durch die beeindruckenden Ausmaße des historischen Gradierwerks, die Vision einer künstlerisch gestalteten Ortsmitte. Mit kompetenter Beratung von Paul Anczykowski, Galerist und Träger des Bundesfilmpreises sowie Wettbewerbsteilnehmer der Filmfestspiele Cannes, konzipierte er die Grundzüge der lichtsicht, die 2007 als weltweit einzigartige Projektions-Biennale in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bad Rothenfelde als ambitioniertes Großprojekt zum ersten Mal realisiert wurde.

Die Initiatoren entdeckten in den bizarren Formen und farbigen Verkrustungen des Astgeflechts ein ideales Experimentierfeld für die expandierende Kunst des Lichts und der bewegten Bilder. Als Kurator beriefen sie für die lichtsicht 1 – 4 den Kunsthistoriker Prof. Dr. Manfred Schneckenburger, Leiter der documenta 6 (1977) und 8 (1987) sowie ehemaliger Rektor der Kunstakademie Münster.

Seit 2015 wird die lichtsicht vom Medienkünstler und Direktor des renommierten ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Peter Weibel, künstlerisch geleitet. Er lädt international angesehene KünstlerInnen zur lichtsicht ein, mit ihren aktuellen Projektionen die beiden Gradierwerke zu bespielen, um die herausfordernden Möglichkeiten und Bedingungen ihrer Kunst vor Ort auszuloten.

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