Pressekonferenz mit einem Come Together

lichtsicht 5 – Projektions-Biennale
18.  September 2015 – 7. Februar 2016 

Am 17. September gegen 18:30 wurde die Pressekonferenz mit einem Come Together bei Fingerfood und kalten Getränken eröffnet. Das Ereignis stellte sich folgendermaßen dar:

Die Atmosphäre in den eleganten Räumen des osning Restaurant der carpesol Spa Therme war positiv aufgeladen. Die Elite der Medienkunst hatte sich hier versammelt, um ein Großereignis dieser jungen Kunstgattung zu zelebrieren. Die lichtsicht 5 – Projektions-Biennale startet am morgigen 18. September hier in Bad Rothenfelde.

Heute trafen sich alle Beteiligten, um den Medienvertretern von Presse, Funk und Fernsehen Rede und Antwort zu stehen.

Die Gastgeberin Marion Carey-Yard, Geschäftsführerin der lichtsicht ggmbh begrüßte alle angereisten Gäste auf das Herzlichste. Besonders die Künstler und ihre Assistenten hatten teilweise Anreisen um den halben Erdball hinter sich. Am weitesten gereist ist wohl William Kentridge, der direkt aus Südafrika mit einem Umweg über Rom nach Bad Rothenfelde kam, deshalb verspätete er sich auch ein wenig.

Im Podium saßen:
Peter Weibel, der Künstlerische Leiter der lichtsicht und Idis Hartmann, seine Wissenschaftliche Mitarbeiterin

und die Künstler:
Holger Förterer, Karlsruhe
Eyal Gever, Israel
Emmanuelle de Montgazon, Director Ryoji Ikeda Studio, Paris
William Kentridge, Südafrika
Alexander Rechberg für LASACT, Deutschland
Hannes Koch für Random International, London
rosalie, Stuttgart
Tim Otto Roth, Köln

Vom lichtsicht-Team: Marion Carey-Yard, Geschäftsführerin, Hermann Nöring, Projektleiter, Anette Lison, Marketing, Sabine Weichel und Kerstin Kollmeyer, Presse.

Pünktlich zur Eröffnung wurde der Katalog mit spektakulären Fotos von Franz Wamhof und Angela von Brill präsentiert. Er erscheint im Kehrer Verlag und ist während der Biennale zu einem Subskriptionspreis von 29,90 € zu erwerben, Buchhandelspreis: 34,90 €.

Der Essay von Peter Weibel und Idis Hartmann, „Vom Schattenbild zum Selfie: ein Update der Projektionskunst“ ist eine erhellende und überaus lesenswerte Lektüre. Brillant und von großer kunsthistorischer Weitsicht wurden die einzelnen Werke der KünstlerInnen in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext gestellt, der von der Antike über die Renaissance bis ins Heute und darüber hinaus in die Zukunft reicht.

Die neuen Medien haben unsere Welt verändert, die zeit- und raumbasierten Werke der lichtsicht reflektieren diese Veränderungen, machen sie sichtbar und erlebbar. Peter WeibeL dazu: „Die Wissenschaften und die Digitalisierung ha- ben uns Apparate und Werkzeuge an die Hand gegeben, die unsere Welterfahrung ständig erweitern. Die Grenzen unserer Welt sind danach nicht mehr, wie Ludwig Wittgenstein es formulierte, die Grenzen unserer Sprache, sondern unserer Werkzeuge.“

Peter Weibel, Direktor des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, ist wohl der kompetenteste Kurator für diese Kunstgattung im deutschsprachigen Raum. Er stellte alle Künstler und ihre Werke auf seine einmalige, unterhaltsame und gleichzeitig lehrreiche Weise vor, bevor die Medienvertreter ihre Fragen an ihn und die Künstler richteten.

Im Anschluss, gegen 20:30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit begaben sich alle Teilnehmer der Pressekonferenz zu den Gradierwerken und Peter Weibel führte kenntnisreich über die Projektionsveranstaltung.

Die gigantischen Bildwelten auf den feuchtglänzenden Gradierwerken leuchteten erstmals in dieser Saison in ihrer ganzen Schönheit. Morgen, zur Eröffnung werden viele hundert Menschen die Bilder bestaunen.

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