Organisatorische und technische Hintergründe

lichtsicht 5 – Projektions-Biennale
18.  September 2015 – 7. Februar 2016 

Nur noch ein paar Wochen bis zur Eröffnung der lichtsicht 5 Projektions- Biennale – organisatorische und technische Hintergründe

Die Vorbereitungen für die lichtsicht 5 gehen in die Endrunde. „Alle Beteiligten arbeiten voller Enthusiasmus an der Umsetzung, damit pünktlich am 18. September die Projektoren der lichtsicht angehen können.“, so die Geschäftsführerin der lichtsicht gemeinnützigen gmbh, Marion Carey-Yard.

Der Kurator Peter Weibel und seine Assistentin Idis Hartmann sowie das Grafik-studio 2XGoldstein arbeiten fieberhaft am Katalog. Beim Projektleiter, Hermann Nöring laufen alle Fäden zusammen und sein Telefon wie auch sein E-Mail Konto glühen. Anette Lison, verantwortlich fürs Marketing, lässt Banner, Anzeigen, Flyer, Plakate produzieren und die Pressemitarbeiterinnen, Kerstin Kollmeyer und Sabine Weichel arbeiten in diesen heißen Tagen an der Medienwirksamkeit der Veranstaltung.

Aber auch draußen im Kurpark sind schon Aktivitäten zu beobachten: Die Wege rund um das Gradierwerk wurden neu aufbereitet und befestigt, damit sie auch an Regentagen standhalten und die Besucher trockenen Fußes flanieren können. Für ein Kunstprojekt an der Stirnseite des Neuen Gradierwerks wurde ein eigenes Schutzgehäuse erstellt.

Der Aufbau der Masten für die 54 Hochleistungs-Beamer, inklusive einem Laserprojektor, hat begonnen. Christian Meyer, der Chef des 4-köpfigen Technik- Teams von outdoorbeamer.com, ist Tag und Nacht damit beschäftigt, alles perfekt für das „Outdoor-Museum“ einzurichten. „Wir kämpfen mit der enormen Weitläufigkeit des Geländes und natürlich mit dem Salz, dessen Aggressivität unsere Geräte und Werkzeuge angreift und korrodieren lässt. Wir haben es hier mit einem Salzgehalt der Sole von teilweise bis zu 20% zu tun. Im Vergleich dazu hat die Nordsee nur 3,5 %.“

Deshalb bekommen alle Projektoren ein Wetterschutzgehäuse, um die sensible Technik in der Zeit von September bis Februar vor Kälte, Nässe und Salz zu bewahren. Selbst die Temperatur wird über Fernwartung per Handy überwacht.

Überall befindet sich Steuerungstechnik, über Stromkabel miteinander verbunden. Die gesamte Anlage wird so programmiert, dass die Projektionen zu den jeweiligen Projektionszeiten je nach Einbruch der Dunkelheit starten. Ein Projektor deckt eine Projektionsbreite von 12 m ab. Die Projektionsfläche des Neuen Gradierwerkes entspricht einer Länge von 312 m und 9,6 m Höhe. Es sind also 25 Projektoren nötig, um sie zu einem großen Bild zu synchronisieren. Am sogenannten Alten Gradierwerk arbeiten auf einer Seite 6 Projektoren für eine Bild- länge von 112 m und 13 m Höhe.

Die Videoarbeiten der Künstler muss Christian Meyer zunächst auf eine Festplatte überspielen und mehrfach umwandeln, um sie dann für das Format der Wand passend zu schneiden. Jedes Video muss danach für die Gesamtchoreographie synchronisiert werden. Auch die drei interaktiven Projekte der lichtsicht 5 benötigen die besondere Aufmerksamkeit der Techniker, denn ihre Vorbereitung und Installation ist sehr komplex.

Am 18. September ist es wieder soweit. Die lichtsicht 5 beginnt um 18.30 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung im Kurhaus für geladene Gäste. Das Außenprogramm für das Publikum beginnt um 19.00 Uhr mit einem Open Air Konzert auf dem Vorplatz des Kurmittelhauses. Natürlich ist der Eintritt frei. Nach Einbruch der Dunkelheit, um 21.00 Uhr, werden die 54 lichtstarken Beamer per Fernwartung gestartet und das Theater der Projektionen beginnt.

Auf der neu gestalteten Website http://www.lichtsicht-biennale.de/ sind weitere, detailreiche Informationen zu den Künstlern und zu Anreise, Unterkunft, Führungen sowie Begleitprogramm zu finden.

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