Ein Resümee

Ein Resümee

Die lichtsicht 5 – Projektions-Biennale ging am 7. 2. 2016 zu Ende

Am Sonntag ging ein Großereignis der Projektionskunst zu Ende. Um 23.00 Uhr wurden die 54 Projektoren, die seit dem 18. September 2015 allabendlich bewegte Bilder an die Gradierwerke des Kurortes Bad Rothenfelde warfen, abgeschaltet.

Internationale Stars der Kunstszene wie William Kentridge, Robert Wilson, Ryoji Ikeda, rosalie und noch viele weitere Künstler mit insgesamt 10 Werken wurden auf der Biennale präsentiert. Ausgewählt und kuratiert hatte sie Professor Peter Weibel vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

Diese 5. lichtsicht – Projektions-Biennale stellt einen qualitativen und quantitativen Meilenstein in der inzwischen 9-jährigen Geschichte der Veranstaltung dar. Die verwendeten technischen Verfahren, wie die auf Wasser projizierte 3-DSimulationen, interaktive Laser- und Schattenprojektionen oder wissenschaftliche Bildgebungsverfahren, behandelten aktuelle soziale und globale Themen. In spannenden Bildern und Tönen beschäftigten sich die Künstlerinnen und Künstler unter anderem mit der medialen Celebrity Culture, mit dem Artensterben, mit Mikroorganismen und Makrouniversen oder mit der Totalüberwachung, zu der auch Selfies stark beitragen.

Das anspruchsvolle Begleitprogramm brachte zusätzliche Aufmerksamkeit breiter Bevölkerungsgruppen. So war das Media Art Camp sicherlich für viele Schüler und Schülerinnen ein geeigneter Anlass, sich in Workshops intensiv mit der Welt der Medien zu beschäftigen und ihre Medienkompetenz zu steigern. Einige Ergebnisse konnten am letzten Abend in Großprojektion auf dem Neuen Gradierwerk besichtigt werden. Dank an dieser Stelle dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. für ihren Beitrag und der Friedel & Gisela Bohnenkamp- Stiftung, die diese Workshops maßgeblich finanziert hat.

In Zahlen stellt sich die lichtsicht 5 – Projektions-Biennale so dar:
Mit insgesamt mehr als 800 Führungen hat sich die Anzahl der Führungen gegenüber der lichtsicht 4 annähernd verdoppelt. Mehr als 12.000 Personen wurden von den kompetenten Guides über die lichtsicht 5 geführt.
Bis zum Ende des letzten Wochenendes hatten mindestens 170.000 Menschen in knapp fünf Monaten die lichtsicht besucht und die Kunstwerke auf den Gradierwerken erlebt. Am letzten Wochenende hatte die lichtsicht sage und schreibe 10.000 Besucher.

Eine große Würdigung erfuhr der Hauptträger der lichtsicht: Für ihr außerordentliches kulturelles Engagement im öffentlichen Raum bekam die heristo ag im November 2015 den Kulturförderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. in Kooperation mit dem Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung in der Kategorie „Große Unternehmen“ verliehen.

Den Abschluss der lichtsicht 5 bildete am Sonntag eine kleine Ausstellung der schönsten Bilder des Facebook-Fotowettbewerbs. Die ausgestellten Bilder, die bis zum 7. Mai im Foyer des Kurmittelhauses zu sehen sind, können käuflich erworben werden. Der Erlös geht an "Menschen im Blick", eine örtliche gemeinnützige Organisation für Kinder und Familien in Not. Insgesamt 31 Fotos wurden in der Größe 90 x 60 cm qualitativ hochwertig produziert und kosten je € 115,-. Es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Die Fotos können auch demnächst auf der Website der lichtsicht angesehen und per Mail bestellt werden.

Pressekontakt:
Sabine Weichel, lichtsicht@sabineweichel.de
Kerstin Kollmeyer, KKollmeyer@lichtsicht-biennale.de

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